Pfarreiengemeinschaft Kallmünz-Duggendorf
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Jahresrückblick und Chronik 2009
Durch die Taufe wurden 13 Kinder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. 17 Erstkommunionkinder empfingen erstmals den Leib des Herrn. 15 Kinder aus Duggendorf, 34 Kinder aus Kallmünz, 18 Kinder aus Wolfsegg und 1 Kind aus der Pfarrei Dietldorf wurden in der Firmung mit dem Heiligen Geist gestärkt. 9 Paare gaben sich im Sakrament der Ehe vor Gott das Ja-Wort. 16 Mitchristen sind beerdigt und der Barmherzigkeit Gottes anvertraut worden.1 Pfarrangehörige/r hat unsere Gemeinschaft durch Austritt verlassen und 1 Pfarrangehörige/r ist durch die Wiederaufnahme der römisch-katholischen Kirche beigetreten.
Pfarrfamiliennachmittag am 22. November 2009

Der diesjährige Pfarrfamiliennachmittag fand von ca. 14 bis 16 Uhr im Vereinsheim in Hochdorf statt. Neben Berichten des Pfarrers und Pfarrvikars, aus den Gremien der Pfarrei, des Kindergartens und des Frauenbundes konnte man auch noch eine Bilderchronik bestaunen, einem Waldhorn lauschen und einem Sketch zuhören. Die Kandidatensuche für die Pfarrgemeinderatswahl am 7. März 2010 wurde vorgestellt. Dazu werden Pfarrangehörige gesucht, die sich ehrenamtlich für den Glauben vor Ort einsetzen wollen. Vorschläge dazu können in den nächsten Wochen gemacht und in Boxen, die in den Kirchen aufgestellt sind, eingeworfen werden. Nach über 50 Jahren wurde der leider erkrankte Mesner, Herr Georg Ott, und seine Frau vom Mesnerdienst verabschiedet. Die beiden neuen Mesnerinnen, Frau Bleicher und Frau Brenner, wurden nochmals vorgestellt und herzlich willkommen geheißen.

 

Dekanats-Ministranten-Fußballturnier am 14. November 2009
 
Am 14. November fand in Hainsacker von ca. 13 bis ca. 16.30 Uhr ein Dekanatsfußballturnier für Ministranten statt. Es wurde in zwei Altersgruppen mit gemischten Mannschaften (bis 15 und ab 15 Jahre) von vier Feldspielern und einem Torwart jeweils 10 Minuten gespielt. Nach dem Turnier gab es einen gemeinsamen Gottesdienst um 18 Uhr in Hainsacker.
Duggendorf hatte zwei Mannschaften im Rennen. In der U15 waren es 6 und in der Ü15 3 Mannschaften, die um den Dekanatstitel rangen. Nach einem spektakulären 5:1 gegen Hainsacker hatte die U15 leider gegen Zeitlarn keine Chance (1:6), wenn auch den körperlich überlegenen Gegnern z.T. erbitterter Widerstand geleistet wurde. Im Spiel um Platz 3 verhinderte ein unglückliches Elfmeterschießen den Sieg (3:4). Die Ü15 startete mit einer herben Niederlage gegen die etwas robusteren Mannen aus Hainsacker (3:7) trotz anfänglicher Feldvorteile. Zeitlarn wurde dagegen deklassiert (0:10). Da Wenzenbach ausfiel wurden die beiden Spiele auf 16 Minuten verlängert. Als Tunier-Zweite darf die Ü15-Mannschaft auf das Diözesantunier im Februar.
Martinsumzug am 11. November 2009

Mit dem heiligen Martin auf dem hohen Ross ging es nach einem Martinslied vom Kindergarten aus unter Liedern und Trompetenspiel in den Pfarrgarten. Dort führte der Kinderchor ein Singspiel zur Legende des heiligen Martins als Mann der Nächstenliebe auf, der bereit ist in Not seinen Mantel zu teilen. Mit einem afrikanischen Rundtanz und dem Teilen eines Milchbrötchens beendete der Kindergarten den Martinsfestakt. Im Stadel konnte man sich dank des Elternbeirats noch mit Martinsgänsen und Glühwein bzw. Tee stärken.

 

 

Ausflug zu Pfarrer Alfons Eder am 7. November 2009
 
Am Samstag, den 7. November 2009, besuchten 28 Ministranten zusammen mit autofahrenden Eltern Pfarrer Alfons Eder in seiner neuen Pfarreien-Gemeinschaft Dörfering-Hiltenried-Schönthal. Abfahrt war gegen 10 Uhr am Pfarrhof in Duggendorf. Nach einer Besichtigung seiner neuen Wirkungsstätte bei schönstem Herbstwetter gingen wir gemeinsam zum Essen, das Dankens werter Weise Pfr. Eder spendierte. Ein Höhepunkt des Ausfluges war sicher das Rodeln auf der Sommerrodelbahn in Sankt Englmar. Nach der Verteilung eines Quiz traten wir gegen 16 Uhr die Rückfahrt an. Bis zum 1. Dezember kann das Quiz abgegeben werden. Den besten drei winkt ein Siegespreis.

Pfarrvisitation am 27. Oktober 2009

Am 27. Oktober 2009 fand in der Pfarreingemeinschaft Kallmünz-Duggendorf eine Pfarrvisitation durch Regionaldekan Hans Strunz statt. Zur Vorbereitung wurden ein Seelsorgebericht des Pfarrers, eine Stellungnahme der Pfarrgemeinderatssprecher und der Kirchenpfleger erstellt. Die Visitation diente vor allem dazu, einen Einblick in das aktuelle Pfarrleben zu gewinnen. Um 19 Uhr feierten Pfarrgemeinderäte, Mitglieder der Kirchenverwaltungen und andere Pfarrmitglieder gemeinsam Eucharistie in der Pfarrkirche in Kallmünz.

In seiner Predigt ermunterte der Regionaldekan alle Mitfeiernden "Salz der Erde" zu sein und sich nicht von äußeren Dingen wie Geld, Profitsucht und Ehrgeiz beherrschen zu lassen. Im Reich Gottes zählen andere Werte. Dort dreht sich alles um das Kreuz Christi, das uns befreit und missionarisch die frohe Botschaft des Evangeliums leben lässt.Im Anschluss trafen sich die Mitglieder der Gremien zu einem Austausch mit dem Regionaldekan im Pfarrheim in Kallmünz. Der Regionaldekan bedankte sich im Namen des Bischofs bei allen, die sich freiwillig als Ehrenamtliche in den Pfarrein betätigen. Vorausschauend auf die Pfarrgemeinderatswahlen im März 2010 erinnerte er an die neue Satzung mit dem Gesamtpfarrgemeinderat in Pfarreiengemeinschaften.

 

Weltmissionsonntag am 25. Oktober 2009

Dieses Jahr am Weltmissionssonntag war der Kirchenchor von St. Ludwig / München unter der Leitung von Stephan Heuberger zu Gast. Sie verbrachten Samstag und Sonntag in der Pfarreien-Gemeinschaft Kallmünz-Duggendorf und sangen im Pfarrgottesdienst Werke von Rheinberger, Bruckner u.a. Beim Verkauf von "Eine-Welt-Waren" mit Kaffee- und Teeausschank durch den Pfarrgemeinderat am Kirchplatz gab es die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch.

 

Feier der Ehejubiläen am 11. Oktober 2009

Wie bereits traditionell üblich wurden auch heuer die Ehejubiläen (60, 50, 40, 25 Jahre) der Pfarrei gefeiert. Im  vom Kirchenchor gestalteten Festgottesdienst gab es eine gemeinsame Erneuerung des Eheversprechens. Das gemeinsame Mittagessen mit Kaffee fand in fröhlicher Atmosphäre im Gemeindezentrum statt.

 

 

Kinder-Kirchen-Nachmittag am 26. September 2009

Der Einladung zum Kinder-Kirchen-Nachmittag am Samstag, 26.09.2009, mit Familiengottesdienst für alle Kinder der Pfarrei Duggendorf von der zweiten bis zur vierten Klasse waren über 30 Kinder gefolgt. Vorbereitet und veranstaltet wurde er vom Familiengottesdienst-Team unter der Leitung von Frau Liebl. Zunächst wurde die Kirche mit einer "Kirchen-Rallye" erkundet, auf eine Brotzeit folgten die "workshops" mit Kerzen-Basteln, Glocken-Fertigen, Ytongstein-Bearbeiten und Mosaik-Legen. Beim Familiengottesdienst konnten die Kinder erleben, was es heißt, Kirche aus lebendigen Steinen zu bauen.

Pfarrgarten-Bepflanzung am 26. September 2009

Zum Abschluss der Pfarrhofgestaltung wurden jetzt noch die restlichen Flächen des Pfarrhofgartens bepflanzt. Die bisher angelegten Rasenflächen haben sich gut eingewachsen. Nach Beratung mit dem OGV hat der Kirchenpfleger, Herr Johann Dechant, Pflanzen ausgesucht, die am Samstag, den 26. September, ab 9 Uhr gepflanzt wurden. Freiwillige Helfer haben dazu beigetragen, dass die Arbeiten zügig vorankamen.

Pfarrwallfahrt nach Frauenberg am 20. September 2009

Die Pfarrwallfahrt ging nach vorheriger Erkundigung dieses Mal auf weniger befahrenen Nebenstraßen. Herr PR. Gerhard Bauer leitete die Wallfahrt. Zusammen mit der Pfarrei Frauenberg wurde die Messe gefeiert.
Grillfeier am 16. August 2009

Alle Ministranten und Ministrantinnen der Pfarrei waren zu einer Grillfeier am Sonntag, den 16. August 2009, eingeladen. Beginn war um 17.30 Uhr im Pfarrhof.  Mit selbstgemachten Salaten und Kuchen unter grillmeisterlicher Unterstützung von Herrn Brenner und Wendl war es ein schöner und „bewegter“ Grillabend, der nach Meinung einiger ruhig öfters stattfinden könnte.

Priesterliches Doppel-Jubiläum am 26. Juli 2009 von BGR Pfarrer Albert Weihrich und BGR Pater Alois Gaßner

 

Herr BGR Albert Weihreich und BGR Pater Alois Gaßner bedanken sich sehr herzlich für den feierlich gestalteten Gottesdienst anlässlich ihrer Priesterjubiläen und spenden der Pfarrei 500 € und 800 €. Ein großer Dank dem Pfarrgemeinderat für die Mithilfe bei der Bewirtung im Pfarrstadel. Fotos bzw. eine Foto-CD des Festes gibt es beim Fotographen Helmut Krönauer (Kallmünz).

P. Gaßner schreibt: „Danken möchte ich – wohl auch im Namen der anderen priesterlichen Mitbrüder – der ganzen Pfarrgemeinde für die so großartig vorbereitete und durchgeführte Feier des Mutter-Anna-Festes und unserer Priesterjubiläen. So viele haben ihren Anteil daran geleistet. Vergelt´s Gott dafür! Das sonnenreiche Wetter war obendrein ein „Geschenk des HIMMELS“. Zu wünschen wäre halt, dass aus unserer Pfarrei bzw. Pfarreiengemeinschaft, wie es Herr Prälat Alois Reindl in seiner Festpredigt zum Ausdruck gebracht hat, bald möglich wieder, wie es – Gott sei´s gedankt – in der Vergangenheit der Fall war, neue geistliche Berufe erwachsen: Priester, Ordensbrüder und Ordensschwestern. Wir müssen vertrauensvoll immer und immer wieder darum beten. Ihr und Euer Alois Gaßner“

(Foto: Helmut Krönauer)

 

Die Pfarrei Duggendorf konnte heuer ein priesterliches Doppel-Jubiläum feiern. Ihr langjähriger Pfarrer (1966–1992) BGR Albert Weihrich und ein Sohn der Pfarrei BGR P. Alois Gaßner begingen im Rahmen des traditionellen Mutter-Anna-Bruderschaftsfest  am 26. Juli das fünfzigjährige und vierzigjährige Priesterjubiläum. Festprediger war Prälat Alois Reindl, der seit 55 Jahren unermüdlich priesterlich tätig ist. Neben einem Rückblick auf das Wirken der Jubilare stellte Prälat Reindl das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene Priesterjahr in den Mittelpunkt seiner Festansprache. Das, was ein Priester weitergeben soll, kann keiner sich selbst erwerben. Es ist das Heil, das Gott uns in Jesus Christus geschenkt hat. Das Lebenszeugnis der Jubilare und der anderen priesterlichen Söhne der Pfarrei Duggendorf soll junge Männer ermutigen, sich auf den Weg der besonderen Nachfolge Christi zu machen. Der Kirchenchor unter der Leitung von Rudolf Eichenseer und die zahlreichen Ministranten ließen die Eucharistiefeier zu einem Festgottesdienst werden. Nach einer festlichen eucharistischen Prozession wurden die Jubilare von Pfarrer Hans-Peter Heindl und Bürgermeister Josef Mandl in kurzen Ansprachen im Pfarrstadel geehrt. Dort wurde dann unter den Klängen der Trachtenkapelle ausgiebig gefeiert. Mitglieder des PGR kümmerten sich unter der Leitung ihrer Sprecherin, Frau Renate Zeidler, um das Wohl der vielen Ehrengäste. Die Organisation des Mutter-Anna-Festes lag in den bewährten Händen der Naabtalblaskapelle.

 

Festgedicht (vorgetragen vor dem Gottesdienst)

 

A Priesterfest feiern in heutiger Zeit,

des is wos, des uns alle ganz bsonders gfreit!

A wenn’s Ihr zurzeit a andere Homat habts gfunden

- Duggendorf is Eich immer no herzlich verbunden.

 

50 Jahr Priester, davo 26 in unserer Pfarrei,

des hinterlasst Spuren, de vergisst ma net so glei.

Renovieren und Bauen, nach dem Rechten überall schaun

und daneben bei de Leit an Glauben aufbaun.

 

In Zeinberg obn - is bloß a oanziges Haus,

vo dort aus is’ ganga in d’ Welt hinaus.

Fremd is er uns net worn, hamman allweil wieda gseng.

40 Jahr is eitz her, seit er uns an Primizsegn hat gebn.

 

Dass a Priester was Wichtig’s ist, des hamma scho kapiert.

Wer sunst dad uns song, dass a Himmel existiert,

dass Versöhnung a Chance is, de wirklich wos bringt?

Halt oana, der de Frohe Botschaft verkündt!

 

Drum song ma heint Dankschön dem ewigen Herrn,

dass er Eich berufen hat zum Priester werdn.

Und Eich woll’n ma feiern und loben grod gnua

und wünschen a schöns Fest und gratulieren dazua.

 

 

 

 

(alle Fotos: Helmut Krönauer)

Ministrantenaufnahme am 19. Juli 2009

Im Rahmen des Pfarrgottesdienstes wurden sieben neue Minis aufgenommen. Im Dienst am Altar bringen die Minis stellvertretend für die Pfarrei die Gaben zum Altar und erfüllen somit eine wichtige Aufgabe in der Liturgie. 
Firmung am 18. Juli 2009
 
(Foto: Jacqueline Hollenberg)
 
Am 18. Juli 2008 empfingen 72 Firmlinge aus der Pfarreiengemeinschaft Kallmünz-Duggendorf, der Pfarrei Wolfsegg und Dietldorf das Sakrament der Firmung. In seiner Predigt ermutigte Weihbischof Reinhard Pappenberger die Firmlinge, vertrauensvoll in die Zukunft zu gehen. Als gefirmte Christen können sie auch durch schwere Stunden gehen. Joseph Kugler ließ sich durch seien schwere Beinverletzung nicht den Lebensmut rauben, sondern ging mit Gottes Hilfe und der Unterstützung anderer Menschen beharrlich seinen Lebensweg weiter. Als barmherziger Bruder Eustachius Kugler half er unzähligen Menschen und gab ihnen ein Beispiel lebendigen Glaubens, so dass er im kommenden Oktober in Regensburg selig gesprochen wird. Vielleicht ist auch unter den 72 Firmlinge ein zukünftiger Seliger dabei. Die Gruppe „Sonus vivendi“ unter der Leitung von Roland Hösl unterstützte mit ihren Liedern das Gebet um den Heiligen Geist in der Firmliturgie. Beim anschließenden Stehempfang im frisch renovierten Pfarrstadel bestand noch Gelegenheit zum Gespräch mit dem Firmspender und untereinander.
 

 

Neugestaltung des Pfarrhofplatzes im Juni / Juli 2009

Von Anfang Juni an wurde unter der Leitung von Hr. Dechant der Pfarrhofplatz neu gestaltet und der Pfarrstadl etwas renoviert. Viele fließige Hände haben sich daran beteiligt. Einiges an Arbeit gibt es noch, aber das meiste ist schon getan und sehr schön geworden. Allen, die mitgeholfen haben, sei ein Herzliches Vergelt´s Gott gesagt. Beim Festwochenende des Mutter-Anna-Festes waren alle, die geholfen haben, am 25. Juli abends zu einer Brotzeit eingeladen.

 

 

 

2000 Jahre Paulus: PAULUSJAHR vom 29. Juni 2008 bis 2009

Vom 29. Juni 2008 bis zum 29. Juni 2009 feierte die katholische Kirche das Paulusjahr. Vor ca. 2000 Jahren wurde der Völkerapostel geboren. Aus einem entschiedenen Gegner des Christentums ist eine der größten Gestalten des Christentums geworden. Seine markanten und theologisch gewichtigen Briefe bilden einen sehr wichtigen Teil des neuen Testaments. Gerade in seinen "Kurzformeln des Glaubens" regt Paulus immer wieder zum Nachdenken über den Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus, der sich selbst erniedrigt hat, um uns Anteil an seiner Gottheit zu geben. Die wuchtige Paulusfigur im Hochaltar in Duggendorf führt uns die übergroße Bedeutung des Paulus plastisch vor Augen. Sie kündet auch von der Überzeugung des Paulus, stets für das Evangelium einzutreten: "Ich schäme mich nicht des Evangeliums."

Papst Benedikt XVI. gibt in seinem Brief vom 10. März 2009 an die Bischöfe von der Aktualität des Heiligen Paulus Zeugnis, wenn er schreibt:

„Liebe Mitbrüder, in den Tagen, in denen mir in den Sinn kam, diesen Brief zu schreiben, ergab es sich zufällig, dass ich im Priesterseminar zu Rom die Stelle aus Gal 5,13–15 auslegen und kommentieren musste. Ich war überrascht, wie direkt sie von der Gegenwart dieser Stunde redet: ‚Nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe! Das ganze Gesetz wird in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Wenn ihr einander beißt und zerreißt, dann gebt acht, dass ihr euch nicht gegenseitig umbringt.‘ Ich war immer geneigt, diesen Satz als eine der rhetorischen Übertreibungen anzusehen, die es gelegentlich beim heiligen Paulus gibt. In gewisser Hinsicht mag er dies auch sein. Aber leider gibt es das ‚Beißen und Zerreißen‘ auch heute in der Kirche als Ausdruck einer schlecht verstandenen Freiheit. Ist es verwunderlich, dass wir auch nicht besser sind als die Galater? Dass uns mindestens die gleichen Versuchungen bedrohen? Dass wir den rechten Gebrauch der Freiheit immer neu lernen müssen? Und dass wir immer neu die oberste Priorität lernen müssen: die Liebe?“

 

Ministranten-Ausflug auf Burg Trausnitz vom 26. bis 28. Juni 2009
Die Burg Trausnitz ist der Geheimtipp für alle Mittelalterfans: Am Rande des idyllischen Ortes erhebt sie sich. Ein Teil der Jugendherberge ist in der Burg untergebracht. Geschichte wird hautnah erlebbar, denn Versöhnungskapelle und Sachsenturm erzählen anschaulich vom Wechsel der Zeiten. Naturfreunde kommen in Trausnitz oberhalb des schönen Pfreimdtales ebenso auf ihre Kosten.
Fit for Firmung am 20. Juni 2009 in Kallmünz

Am 20.06.09 kamen alle Firmkinder im Pfarrheim Kallmünz zusammen. Wir beteten zu Beginn gemeinsam u.a. das „Vater unser“ und wurden dann in Gruppen von jeweils 8 Kindern eingeteilt. Diese Gruppen mussten dann 5 Stationen durchlaufen, die sie für die Firmung vorbereiten sollten. Bei Herrn Bauer spielten wir „Reise nach Jerusalem“. Ziel des Spiels war es, bei den verschiedenen Feldern, möglichst viele Fragen richtig zu beantworten und die Kärtchen zu sammeln. Das Paar aus der Gruppe mit den meisten Kärtchen zum Schluss hat gewonnen. Frau Liebl erzählte uns, was wir und unsere Firmpaten bei der Firmung tun müssen. Als sie fertig war mussten wir einige Aussagen den richtigen Tabellen zuordnen. Pfarrer Heindl zeigte uns die Kallmünzer Kirche und erklärte einige interessante Dinge über sie. Bei unserem Kaplan Heibl aus Duggendorf sollten wir uns eine Bibelstelle aussuchen und begründen, warum wir ausgerechnet diese ausgesucht haben. In unserer letzten Station bekamen wir einen Brief, in dem es um einen Jungen ging der jeden Sonntag in die Kirche muss. Anschließend sollten wir sagen, ob es bei uns genau so ist. Als wir alle Stationen durchlaufen hatten trafen wir uns wieder im Saal des Pfarrheims. Dort wurden die nächsten Termine bekannt gegeben. Als es nichts mehr zu besprechen gab, gingen wir nach Hause. (Lukas Reindl)

 
Fahrt zum "Missio-Haus der Weltkirche" am 13. Juni 2009
Letzter Samstag in den Pfingstferien – Faulenzen? Schwimmen gehen? Shoppen? – weit gefehlt! Vierunddreißig Firmlinge der Pfarreien Kallmünz und Duggendorf machten sich kurz nach sieben Uhr mit Herrn PR Bauer und Frau Liebl auf den Weg nach München. Dort, im „Kompetenzzentrum weltkirchlich-missionarischer Arbeit“ wollten sie über den Rand der eigenen Suppenschüssel hinausschauen und sich einlassen auf fremde Länder und Kulturen, auf Schwierigkeiten und Probleme anderer Länder und auf deren Lebensweise.

Im Afrikaraum mit afrikanischer Hütte, Gegenständen des täglichen Gebrauchs, Beispiel einer Festkleidung, mit Holzmasken und vielen Trommeln begrüßte Frau Petra Schmidt, Referentin vom Missio-Bildungs-Team die Gruppe. Ihr gelang es anhand einer Weltkarte und mit klug gestellten Fragen und Impulsen den Jugendlichen alles ins Gedächtnis zu rufen, was sie schon über den afrikanischen Kontinent wussten.

Sogar ein kleines Begrüßungsgespräch in Suaheli war möglich; wer sich den „König der Löwen“ angesehen hatte, war klar im Vorteil:

Jambo!          -      Jambo Bwana!       (Grüß Gott, Herr)
Habari gani?   -     Nzuri sana!             (Wie geht es? - Sehr gut!)
Wageni          -     Mwakaribishwa!       (Besucher, herzlich willkommen!)

Hapa kwetu   -     Hakuna matata.      (Hier bei uns gibt es keine Probleme!)

Die Bilder eines Wandteppichs mit Szenen aus dem Neuen Testament – so, wie Afrikaner sich diese vorstellen - und die einzigartige Ausgestaltung der Missio-Hauskapelle durch dreizehn Künstler aus Malawi – die an diesen Schnitzereien drei Jahre lang gearbeitet haben - verdeutlichten den Jugendlichen, wie wichtig es ist, dass Völker den christlichen Glauben in ihrer eigenen Traditionen verankern.

So ist zum Beispiel das Lesepult, der Ambo, wie eine Trommel gestaltet. Mit dieser „Tam-Tam“, der „Talking Drum“, werden in Afrika Nachrichten weitergegeben. Auch die Frohe Botschaft Jesu soll in alle Himmelsrichtungen verkündet werden. „Wie gerecht sind die Güter der Welt verteilt?“ Diese Frage wurde nach der Mittagspause anschaulich beantwortet. Das Ergebnis machte betroffen und ließ nach Lösungen suchen. „So kann es nicht bleiben, was können wir tun?“ Hier spürte mancher Firmling, dass es auch Verantwortung mit sich bringt, bald ein „erwachsener Christ“ zu sein. Nach einer kreativen Arbeit mit Draht und Perlen sangen alle „Asante sana Yesu“ und begleiteten das Lied mit viel Pep und Schwung mit afrikanischen Instrumenten. Dieses Lied in Kiswaheli, auf Deutsch „Wir danken dir, Herr Jesus“, war ein schöner Abschlussgedanke. (H. Liebl)

Spielplatzsegnung am 7. Juni 2009

 

Erstkommunionausflug am 25. Mai 2009
 

Wenn (B-)Englein reisen, lacht der Himmel

Wie schon bei der Erstkommunion, so lachte die Sonne strahlend über Bayern, als sich die 17 Kommunionkinder der Pfarrei Duggendorf zum Ausflug aufmachten. Begleitet von Eltern oder Großeltern, Frau Liebl und Herrn Kaplan Heibl ging es erstmal Richtung Schönthal. Nach der kurzen Begrüßung und einem Gebet mit Kaplan Heibl, war die Stimmung im Bus schon gleich recht ausgelassen.  

Das Wiedersehen in Schönthal mit unserem ehemaligen Pfarrer Alfons Eder war nett und herzlich. Neugierig durften wir einen Blick in sein supermodernes Pfarrhaus werfen, bevor wir uns zur Andacht in der Kirche versammelten. Pfarrer Eder griff in der von Fr. Liebl vorbereiteten Andacht erneut das Thema der Erstkommunion auf, wobei er bewies, dass er keinen Namen seiner ehemaligen Schützlinge vergessen hatte. Umrahmt wurde das Ganze musikalisch von Fr. Liebl mit ein paar Mitstreiterinnen aus Ihrer Gitarrengruppe.

Beim anschließenden Mittagessen in Stein zeigte sich Herr Pfarrer Eder gegenüber den Kommunionkindern sehr großzügig, und spendierte Ihnen das Mittagessen. Einen sehr informativen wie lustigen Nachmittag verbrachten wir dann in Furth im Wald in der „Erlebniswelt Flederwisch“. In der mehr als einstündigen Führung in einem über 100 Jahre alten Druckerei-Gebäude wurde begleitet von vielen Lachtränen erklärt, wie früher z.B. Papier hergestellt wurde, geschmiedet wurde oder die Elektrizität in Bayern Einzug hielt. Tatkräftig mussten die Kinder die einzelnen Arbeiten mit unterstützen und Hand anlegen, und so mancher kleine Schmied kam nach der „Arbeit“ mit schwarzem Gesicht wieder aus der Schmiede raus. Im Anschluss an den unterhaltsamen Vortrag, konnten sich die Kinder auf dem Freigelände im Goldwaschen, Armbrustschießen oder Schürfen in einer Mine versuchen. Für die „großen Kinder“ gab es genügend schattige Plätze zum Ausruhen, um z. B. mit Kaffee und Kuchen den Nachmittag ausklingen zu lassen.

Auf der Heimfahrt hatten wir den Eindruck, dass es für Groß und Klein ein gelungener Ausflug war. Mit Spaß wollte Hr. Kaplan Heibl noch versuchen, die Kinder zu mehrseitigen Aufsätzen über den Ausflug zu überreden, was aber von unserem „Gemeinde-Busfahrer“ Hr. Schießl zugunsten der Kinder abgewendet werden konnte.

(Bericht: Rosi Schott)

Bittgang nach Hochdorf am 20. Mai 2009

Am 20. Mai machten sich die Firmlinge zusammen mit anderen Gläubigen aus der Pfarrei um 18.00 Uhr auf zum Bittgang von Duggendorf nach Hochdorf. Ungefähr in der Mitte des Weges, nach einem steilen Aufstieg, gestalteten sie eine Station am Feldkreuz in Wischenhofen, die PR Bauer vorbereitet hatte. Es wurde u.a. um die sieben Gaben des Heiligen Geistes gebetet. Auf dem zweiten Wegteil beteten alle zusammen besonders um die Gaben der Feldfrüchte. In Hochdorf wurde gemeinsam eine Heilige Messe gefeiert.

Erstkommunionfeier am 17. Mai 2009

Bei strahlendem Sonnenschein zogen die 17 Erstkommunionkinder der Pfarrei um 9.30 Uhr in die vollbesetzte Pfarrkirche. Herr PR. Bauer erinnerte in seiner Statio die Kinder an das Licht Christi, das sie in der Taufe empfangen haben und jetzt mit ihrer Erstkommunionkerze symbolisch selber in den Händen tragen. Die Erstkommunionkinder beteiligten sich mit großer Aufmerksamkeit am Gottesdienst und übernahmen einige Dienste, wie die Kyrie-Rufe, Fürbitten und Gabenprozession. Die Hochdorfer Gitarrengruppe unter der Leitung von Frau Liebl spielten und sangen zusammen mit den Erstkommunionkinder kräftig und begeisternd zur Ehre Gottes. Pfarrvikar Heibl versuchte in der Predigt ausgehend vom Evangelium (Lk 5, 1-11) den Kinder nahezubringen, dass auch sie wie Petrus und die anderen Jünger auf  "Fischfang" ausgeschickt werden. Jesus selbst wird unsere Dinge gelingen lassen. Er ist für uns Nahrung im lebendigen Brot der Eucharistie. Gestärkt mit dem Leib Christi können wir vertrauensvoll im Boot der Kirche in See stechen. Schon die ersten Christen verbanden das Zeichen des Fisches mit Jesus, dem Sohn Gottes und Erlösers. Um 17 Uhr traf sich die Pfarrei wieder zusammen mit den Erstkommunionkindern zur Dankandacht, in der die geschenkten Andachtsgegenstände der Kinder gesegnet wurden. Mit ihrem Erstkommunionopfer für das Bonifatiuswerk haben die Kinder gezeigt, dass sie bereit sind, das Netz der kirchlichen Hilfe für die Diaspora zu stärken. Der Kinder- und Jugendchor der Pfarrei unter Leitung von Frau Gleixner half musikalisch beim Danksagen für den schönen Tag. Alle freuen sich schon auf den Erstkommunionausflug am 25. Mai zur neuen Wirkungsstätte von Pfr. Eder.

 

(Photo: Helmut Krönauer, Kallmünz, dort auch erhältlich)

Goldenes Mesnerjubiläum am 02. Mai 2009

Herr Georg Ott feierte am 2. Mai 2009 mit der Pfarrei sein Goldenes Mesnerjubiläum. Mittags war das Mesnerehepaar Ott mit Bruder Hermann und der ganzen Familie zusammen beim Mittagessen im Gasthaus Hummel eingeladen. Als besonderer Gast war der langjährige Pfarrer von Duggendorf, BGR Albert Weihreich, dabei. Mit einigen Fotoalben seiner Pfarrerzeit in Duggendorf (von 1966 an) wurde so manches frühere Ereignis und Erlebnis wieder gegenwärtig. 

In der Vorabendmesse wurde Herr Ott mit dem goldenen Mesnerabzeichen geehrt. Pfr. Hans-Peter Heindl dankte für den langjährigen treuen Dienst, der auch als ein besonderer Dienst in der Kirche analog zu der Charismentafel des hl. Paulus verstanden werden kann. Die Ehrung am "Weltgebetstag für geistliche Berufe" war also sehr passend.

Die ganze Pfarrgemeinde war dann zu einem Stehempfang im Pfarrgarten und Pfarrstadel eingeladen. Viele gratulierten persönlich, so auch der extra angereiste vorherige Pfarrer, Pfr. Alfons Eder. Mit einigen treffenden Worten charakteresierte er den Mesner und das Mesnerehepaar, denn ohne seine Frau hätte Herr Ott es schwer gehabt, jahrelang den Menserdienst auszuüben.

Osterkroneschmücken und -aufstellen 2009

FB-Osterkerzenbasteln 2009 im Gemeindezentrum

 

FB-Fasching 12. Februar 2009

Bezirkskonvent am 07. Februar 2009

Am 07. Februar fand in Duggendorf der Bezirkskonvent der Marianischen Männercongregation des Bezirk X Vils-Naab statt. Pfarrpräses Hans-Peter Heindl begrüßte alle anwesenden Pfarrpräsides, Obmänner und Sodalen. Nach den Grußworten gab der Bezirksobmann Johann Faltermeier einen Jahresrückblick. Er wies besonders auch auf zwei Termine hin: die Bezirksmaiandacht in Hainsacker am 12. Mai (voraussichtlich) und die Familienwanderung auf dem Besinnungweg in Hainsacker am 14. Juni. Zentralpräses Dekan Thomas Schmid referierte über das Jahresthema "und er stellte ein Kind in die Mitte". Nach dem gemütlichen Beisammensein wurde der Konvent mit einer Dankandacht in der Kirche in Wischenhofen beendet.

 (Foto: Peter Pilz)

Sternsingen 2009

Anfangs Januar 2009 sind 28 Ministranten in sieben Gruppen durch die Ortsteile der Pfarrei gezogen. Es wurden 15 neue Gewänder angeschafft und teilweise in Eigenleistung neue Sterne gebastelt.

FB-Basteln für Adventsbasar 2008

 

letzte Änderung: 27.01.2015